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Strom für 800 Einfamilienhäuser

Im Oktober 2010 ging die Biogasanlage mit 380 kWh und einem Investitionsvolumen von 1,6 Mill. Euro in Betrieb. Mit einer maximalen Stromproduktion von 3.23 Mio. kWh im Jahr deckt sie den jährlichen Strombedarf von 800 Einfamilienhäusern. Täglich werden 9 Tonnen Rindermist, 8 Tonnen Rinderjauche und je 8 Tonnen Gras- und Maissilage verbraucht. Ebenfalls in Planung ist eine Trocknungsanlage für Trockenschnitzel.

Da Mist und Jauche von den hofeigenen Tieren stammen und Mais nur zu einem Viertel eingesetzt wird, vermeidet diese Anlage die viel kritisierte „Vermaisung“ der Landschaft und Zerstörung der Artenvielfalt. Damit unterscheidet sie sich von großen Biogasanlagen, wie sie jetzt vermehrt von großen Konzernen errichtet werden. Leider wurde im neuen EEG die Einspeisevergütung für Biogas von 20 auf 18 Cent gesenkt. Das begünstigt die Konzerne, da das Investitionsrisiko für den einzelnen Landwirt inzwischen zu groß ist. Peter Kaim würde mit der gewonnenen Energie auch gerne ein Nahwärmenetz betreiben, das Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie das Schloss in Ribbeck mit Wärme versorgt. Nur leider fehlen bislang die Abnehmer. Bei der Sanierung des kreiseigenen Schlosses Ribbeck wurde auf den Einsatz Erneuerbarer Energien keinen Wert gelegt, geheizt wird dort mit Öl, die Warmwasserbereitung erfolgt elektrisch.

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